Montag, 27. Oktober 2014

Das “Lange Oktober Wochenende”

Der erste Montag im Oktober ist in NSW der Tag der Arbeit und damit ein freier Tag. Diesen Tag nutzten wir trotz Renovierung dazu uns wiedermal in Australien rumzutreiben.
Da uns die Gegend um Albury / Wodonga so gut gefallen hat, und wir eigentlich noch den „Lake Hume“ erkunden wollten dachten wir uns das wir uns wieder in diese Richtung begeben wollten. Auf dem Weg dorthin trafen wir ein paar andere Camper, die uns Beechworth, ans Herz legten. Das erinnerte uns daran, das 2 Kolleginnen von mir uns diesen Ort auch empfohlen hatten. Der Ort ist ca 40 min von Albury entfernt. Also entschieden wir uns dem Rat zu folgen und fuhren nicht Richtung Lake Hume, sondern nach Beechworth, was sich als eine sehr gute Entscheidung herausstellte. Beechworth ist ein wirklich netter kleiner gut erhaltener Ort der recht sehenswert ist. Ziemlich in der Naehe haben wir dann auch noch eine schöne Stelle zum Übernachten gefunden das war einfach schön.
Am nächsten Tag ging es dann nach Myrtleforth, ein kleines Nest in der Nähe und der Beginn einer „Gourmet Route“ zum Kings Valley. Die Fahrt ist landschaftlich sehr schoen. Gourmet stellte sich als Kaesefabrik, Olivenbauern und Weingut heraus. Nicht überwältigend aber auch nicht schlecht. Das Weingut waren die Brown Brothers, von denen wir unseren Hochzeitssekt hatten – da mussten wir natürlich etwas probieren. Als wir dort nach Wasser zum auffüllen unseres Tanks im Campervan fragten, verwiesen sie uns auf einen großen Parkplatz, der tatsächlich einen Trinkwasserhahn für Wohnmobile hatte. Einfach genial.

Freitag, 17. Oktober 2014

Warum Sydney die Menschen die dort leben für (fast) jede andere Stadt verdirbt.....

Hier mal ein Link der recht gut beschreibt, was Sydney aus der Masse der Großstädte heraushebt. Ok, teilweise ein wenig übertrieben, natürlich gehen nicht alle 4 Mio Einwohner jeden Morgen im Meer schwimmen und es vor allem die meisten Einwohner leben nicht direkt am Strand, so das sie mal eben im Meer schwimmen gehen können bevor sie zur Arbeit gehen. Auf der anderen Seite habe ich mehr als einen Kollegen die das wirklich machen.  Was das Essen angeht, ok das eine oder andere Lokal kann sich ein normal sterblicher nicht wirklich leisten, auf der anderen Seite die verschiedenen Kulturen haben schon sehr authentische Restaurants die ich so in Deutschland nie erlebt habe. Alles in allem finde ich den Artikel wirklich gut, klar ein wenig überspitzt aber im Kern stimmt es eben …. Und was ganz galant vergessen wird ist die Tatsache das Sydney / Australien „janz weit wech is“, für viele eben einfach zu weit.


Sonntag, 21. September 2014

Alles Banane

Wieder ist ein Jahr rum und wieder hat es unsere Banane nicht bis zur kompletten Reife der Früchteüberlebt. Ohne viel äußere Einwirkung hat der Stamm aufgegeben und ist unter der Last der Früchte einfach geknickt. Es sieht für mich so aus, als ob der Stamm der Pflanze im Laufe der Zeit sich von innen auflöst / verrottet. Was wir aus diesem Jahr gelernt haben? Wir waren wohl wieder zu „gierig“ und haben die Bananenbluete nicht stark genug gestutzt. Ich denke, hätten wir das früher getan, hätten wir nicht ganz so viele Früchte, die schneller gereift wären…. Also abwarten bis zum naechsten Herbst….

Sonntag, 14. September 2014

Renovierung Teil 5

Nachdem nun auch das Treppengeländer geschafft ist, was uns ein ganzes Wochenende gekostet hat, kann es nun weitergehen mit dem letzten Akt und der Wurzel allen Übels, die Küche…
Zu allererst muss sie leer gemacht werden und fuer den „Abriss“ vorbereitet werden. Das dauert schon ein wenig und bei der Gelegenheit haben wir dann auch unsere Befürchtung bestätigt bekommen das die Fliesen wirklich um die Möbel herum gelegt wurden… Gut das wir im Voraus geplant hatten und neue Fliesen besorgt hatten.
Auch ansonsten gab es interessante Einblicke in die „Leichtbauweise“ unseres Hauses. So hat sich auch meine schlimmste Befürchtung bestätigt, das dieses Haus keinerlei Isolierung besitzt – ist die Rigipsplatte  einmal raus, schaut man direkt aufs Mauerwerk.
Ja und die Art und Weise wir der Klempner schweißt / lötet war auch weniger erbaulich für mich zumindest – man hält einfach mal mit der Flamme auf das Rohr, egal das das Rohr auf dem Holzrahmen aufsitzt. Das Holz vor der Hitze schützen? Braucht kein Mensch, mal ein wenig Wasser draufspruehen reicht….
Und wo wir schon beim Klempnern sind. Das Waschbecken in der Waschküche war auch ein paar Zentimeter zu Groß, so das Waschmaschine und Trockner nicht nebeneinander reinpassen, also dachte ich, alles kein Problem wir fragen die Jungs von der Kuechenfirma das sie mal eben das Waschbecken austauschen, kann ja kein großes Ding sein… Also zum Baumarkt gefahren ein etwas schmaleres Becken besorgt und den Installateur gebeten das mal eben auszutauschen. Der war auch gerne bereit das zu tun, allerdings wäre es etwas mehr Aufwand als wir denken und ob wir denn die passenden Kacheln haben? Er zeigte uns dann, das a) der Rand des Waschbeckens unter die Kacheln gelegt wurde und b) der untere Rand des Waschbeckenstaenders in den Boden einbetoniert ist und das das alles zu entfernen und zu Kacheln schon etwas zeitaufwändig wäre. Dafür sei aber die Rückseite des Beckens nicht gekachelt… Wir haben es trotzdem gemacht und es sieht auch halbwegs ok aus zumal wir hier ja von einer Waschküche reden… Aber manchmal frage ich mich schon welche Logik dahinter steckt. Ach ja und der Abfluss des Beckens nach der Installation ein wenig getropft hat wunderte mich nicht wirklich….  
Und zu guter Letzt war ich dann doch erstaunt, das die Schränke nicht als „Flatpack“ kamen sondern komplett vormontiert aus Europa…..

Alles in allem eine interessante Erfahrung….. Viel spass beim Betrachten der Bilder

Sonntag, 10. August 2014

Renovierung Teil 4 - Beleuchtung

Langsam geht es voran mit der Renovierung. Zwar ist vom Fußboden Verleger noch keine Spur in Sicht, wann denn das Schleifen und Versiegeln stattfinden soll, aber immerhin konnten wir uns jetzt der Beleuchtung widmen… Und auch hier gilt andere Länder andere Sitten. So ist es einem normal sterblichen nicht erlaubt mit 220 Volt zu hantieren, sofern man auch nur eine Schraube lösen muss. Will heißen selbst Lampen austauschen wenn eine Luesterklemme gelöst werden muss darf man nicht, das muss von einem Lizensierten
Elektriker gemacht werden. In jeder Lampe die wir gekauft haben war ein extra Zettel nur für Australien beigefügt, das die Garantie nur gilt wenn die Lampe von einem lizensierten Elektriker erfolgte. Mittlerweile verstehe ich daher auch warum viele Leuchten in den Geschäften eine „Do it Yourself“ Aufkleber haben. Diese Lampen passen nämlich auf Standardisierte Sockel und nutzen die Fassung der Glühbirne zur Stromversorgung. Die meisten Glühbirnen sind hier nämlich mit einem Bajonettverschluss versehen.
Nun gut lange Rede kurzer Sinn, da wir uns eh einen Elektriker leisten mussten um die Beleuchtung in Wohnzimmer und Küche neu zu arrangieren, dachten wir uns das wir bei dieser Gelegenheit auch Gleich noch die Beleuchtung der Treppe erneuern lassen. Der Elektriker sagte alles kein Problem er müsse nur eine „Plattform“ bauen. Was dann geschah war recht interessant und sah recht gefährlich aus, wieauch immer auch ich nutzte dann die „Plattform“ um ein paar Stellenauszubessern die beim Streichen nicht ganz so gut weg kamen und auch derFensterrahmen hat ein wenig neue Farbe bekommen… Etwas wackelig war es aberschon!

Als Beleuchtung für das Wohnzimmer und Küche haben wir uns für Einbauleuchten entschieden und dabei machten wir uns zunutze das das ganze Haus aus Rigips Wänden und Decken besteht, wir mussten also nix abhängen, der Elektriker konnte einfach die entsprechenden Löcher in die Decke schneiden.  Und da wir nun schon dabei waren und diverse Löcher und Kabel in der Decke hatten hatte ich die gute Idee, das Antennenkabel auch gleich noch in der Decke zu verstecken da die Art und Weise wie es verlegt war Amelia immer ein Dorn im Auge war. Wie das zwischenzeitlich aussah und wie der Elektriker meine zugegebenermaßen schwammige Formulierung „Das Kabel können wir dann ja in der Decke verstecken“ interpretierte muss man einfach sehen… All das was ich beschrieben habe findetIhr wie immer hier

Dienstag, 29. Juli 2014

Home Improvement Teil 2



Nachdem das „Pilot Projekt“ Schlafzimmer halbwegs gut über die Bühne gegangen ist, haben wir uns entschlossen die nächsten Räume in Angriff zu nehmen und nicht nur das, auch der Fußboden hatte eine Erneuerung nötig. Nach vielem hin und her haben wir uns auch wenn es nicht ganz billig ist für einen Holzfußboden entschieden. Aber Holz ist einfach das eines der schönsten Materialien und relativ pflegeleicht. Hinzu kommt das die Treppe recht teuer ist da der Zeitaufwand für die Treppe sehr groß ist. Das hat man auch bei der Installation bemerkt. Alle drei Zimmer waren in einem Tag gemacht, inklusive Entfernen des alten Teppichs was eine gute Stunde gedauert hat – beeindruckend. Die Treppe hat einen weiteren Tag in Anspruch genommen.
Die kompletteRenovierung hat uns drei Wochenenden gekostet. Das erste war das einfachste, das „Test Schlafzimmer“, das zweite Wochenende ging für das halbe Treppenhaus drauf, inklusive der unendlich hohen Decke. Im Anschluss an das zweite Wochenende haben wir dann am Mittwoch alle Räume komplett leer geräumt damit am Donnerstag und Freitag der Boden installiert werden konnte. Nachdem der Boden am Freitag installiert war haben wir die Räume für das Streichen vorbereitet, die Wände gewaschen und abgeklebt. Streichen war dann am Samstag / Sonntag. Alles in allem doch eine recht anstrengende Zeit, aber jetzt ist es soweit geschafft, jetzt müssen wir nur noch einmal alles leer räumen damit das Holz versiegelt werden kann, das wird in ca. 2 Wochen passieren – dann ist es geschafft und wir haben einen wunderbaren „Spotted Gum“ (Eucalyptus maculate) Fußboden und frisch gestrichene Wände, ein ganz neues Gefühl.


Sonntag, 6. Juli 2014

Home improvement 1. Teil

Vor über drei Jahren sind wir in unser neues Heim gezogen und im Gegensatz zu Umzügen in Deutschland haben wir vor dem Einzug nichts renoviert unter anderem aufgrund meiner Bedenken bezüglich der Farbe und der Streichbarkeit der Wände. Denn die Farbe hier erscheint mir anders als die Farbe die ich von Deutschland kenne und auch das man direkt auf die Wand streicht, ohne Tapete erschien mir suspekt. Aber irgendwann ist immer das erste mal und ich muss sagen es ging alles besser als erwartet. Die einzige Ausnahme war die Auswahl des Farbtons, das hat deutlich länger gebraucht und viel mehr Proben benötigt als wir dachten. Denn die Farbtöne erschienen auf den Testausdrucken immer viel heller und leichter als die Proben die wir glücklicherweise kaufen konnten und an der Wand ausprobieren konnten…. Alles in allem ein gutes Ergebnis (finden wir jedenfalls).