Dieses Wochenende
war wirklich Kultur geladen. Nachdem wir am Samstag „Sculptures by the Sea
gesehen haben, haben wir am Sonntag an „Sydney living Museums“ teilgenommen. An
diesem Sonntag wurden 50 Gebäude / Einrichtungen der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht. Das ging von offenen Kirchen über Eingangsportale zu Hochhäusern zu
einem alten Gefängnis das nun als Kunstschule genutzt wird und zur großen
Synagoge, an der ich schon 100 mal vorbeigelaufen bin, ohne wahrzunehmen das es
sich um eine Synagoge handelt. Nicht zu vergessen das Parlament von New South Wales. Sehr interessant war auch das Buero einer Architektur
Firma, welches recht dunkel war, was unter anderem daran lag das auf großflächige
Neonbeleuchtung verzichtet wurde, aber jeder Arbeitsplatz eine eigene
Schreibtischlampe hat. Ebenfalls interessant bei dieser Firma war das bei der
Einrichtung viele hässliche Verkleidungen entfernt wurden und die ursprüngliche
Bausubstanz inclusive der Markierungen der Handwerker „in Szene“ gesetzt
wurden. Alles in allem sehr interessant. Ein paar Bilder gibt es auch von dieser Veranstaltung.
Mittwoch, 5. November 2014
Dienstag, 4. November 2014
Sculptures by the Sea
Auch dieses Jahr
gab es sie wieder und wieder war es voller als im letzten Jahr. Glücklicherweise
war das Wetter auch recht gut, zumindest bis zum frühen Nachmittag so das wir
die komplette Ausstellung sehen konnten ohne
nass zu werden, wobei sich der Himmel mehr und mehr zuzog und wir auf
dem Heimweg einen sehr heftigen Sturm mit Regen und Gewitter erlebten. Aber
vorher war es einfach schön und wie immer der „Offizielle Sommeranfang“.
Dienstag, 28. Oktober 2014
Leura Open Gardens Spring Festival
Vor 2 Wochen hat
Amelia durch Zufall vom “Leura Open Gardens Spring Festival” gehört. Ein wenig Suche
im Internet förderte zutage das das Dorf Leura in den Blue Mountains (ein sehr schönes
Dorf) das alljährliche Spring Festival veranstaltet wo neben diversen Ständen,
die Bewohner auch ihre privaten Gärten fuer die Öffentlichkeit zugänglich
machen. Nicht recht wissend was wir zu erwarten hatten sind wir also eines schönen
Sonntages dorthin gefahren um uns das Spektakel anzusehen.
Und ich muss
sagen es war eines der schönsten Erlebnisse das wir in dieser Richtung jemals
hatten. Zum einen war die Blütenpracht unglaublich schön, nicht nur in den Gärten.
Auch die Straßen und die „geschlossenen“ Gärten waren super schön. Bei
mindestens 2 Gärten war die Aussicht atemberaubend, zumal man nichts ahnend in
den Garten hinein geht, einmal das relativ unscheinbare Haus umgeht um dann
eine Atemberaubende Aussicht zu sehen… Die Eindrücke waren echt super und die
Fahrt hat sich mal wieder gelohnt, nicht nur wegen der Schwarzwälder Kirschtorte
auf dem Heimweg….
Leura Open Gardens Spring Festival
Leura Open Gardens Spring Festival
Montag, 27. Oktober 2014
Das “Lange Oktober Wochenende”
Der erste Montag
im Oktober ist in NSW der Tag der Arbeit und damit ein freier Tag. Diesen Tag
nutzten wir trotz Renovierung dazu uns wiedermal in Australien rumzutreiben.
Da uns die Gegend
um Albury / Wodonga so gut gefallen hat, und wir eigentlich noch den „Lake Hume“
erkunden wollten dachten wir uns das wir uns wieder in diese Richtung begeben
wollten. Auf dem Weg dorthin trafen wir ein paar andere Camper, die uns Beechworth,
ans Herz legten. Das erinnerte uns daran, das 2 Kolleginnen von mir uns diesen
Ort auch empfohlen hatten. Der Ort ist ca 40 min von Albury entfernt. Also
entschieden wir uns dem Rat zu folgen und fuhren nicht Richtung Lake Hume,
sondern nach Beechworth, was sich als eine sehr gute Entscheidung
herausstellte. Beechworth ist ein wirklich netter kleiner gut erhaltener Ort
der recht sehenswert ist. Ziemlich in der Naehe haben wir dann auch noch eine schöne
Stelle zum Übernachten gefunden das war einfach schön.
Am nächsten Tag
ging es dann nach Myrtleforth, ein kleines Nest in der Nähe und der Beginn
einer „Gourmet Route“ zum Kings Valley. Die Fahrt ist landschaftlich sehr
schoen. Gourmet stellte sich als Kaesefabrik, Olivenbauern und Weingut heraus.
Nicht überwältigend aber auch nicht schlecht. Das Weingut waren die Brown
Brothers, von denen wir unseren Hochzeitssekt hatten – da mussten wir natürlich
etwas probieren. Als wir dort nach Wasser zum auffüllen unseres Tanks im
Campervan fragten, verwiesen sie uns auf einen großen Parkplatz, der tatsächlich
einen Trinkwasserhahn für Wohnmobile hatte. Einfach genial.
Freitag, 17. Oktober 2014
Warum Sydney die Menschen die dort leben für (fast) jede andere Stadt verdirbt.....
Hier mal ein Link der recht gut beschreibt, was Sydney aus der Masse der Großstädte heraushebt. Ok,
teilweise ein wenig übertrieben, natürlich gehen nicht alle 4 Mio Einwohner
jeden Morgen im Meer schwimmen und es vor allem die meisten Einwohner leben
nicht direkt am Strand, so das sie mal eben im Meer schwimmen gehen können
bevor sie zur Arbeit gehen. Auf der anderen Seite habe ich mehr als einen Kollegen
die das wirklich machen. Was das Essen
angeht, ok das eine oder andere Lokal kann sich ein normal sterblicher nicht
wirklich leisten, auf der anderen Seite die verschiedenen Kulturen haben schon
sehr authentische Restaurants die ich so in Deutschland nie erlebt habe. Alles
in allem finde ich den Artikel wirklich gut, klar ein wenig überspitzt aber im
Kern stimmt es eben …. Und was ganz galant vergessen wird ist die Tatsache das
Sydney / Australien „janz weit wech is“, für viele eben einfach zu weit.
Sonntag, 21. September 2014
Alles Banane
Wieder ist ein
Jahr rum und wieder hat es unsere Banane nicht bis zur kompletten Reife der Früchteüberlebt. Ohne viel äußere Einwirkung hat der Stamm aufgegeben und ist unter
der Last der Früchte einfach geknickt. Es sieht für mich so aus, als ob der
Stamm der Pflanze im Laufe der Zeit sich von innen auflöst / verrottet. Was wir
aus diesem Jahr gelernt haben? Wir waren wohl wieder zu „gierig“ und haben die Bananenbluete
nicht stark genug gestutzt. Ich denke, hätten wir das früher getan, hätten wir
nicht ganz so viele Früchte, die schneller gereift wären…. Also abwarten bis
zum naechsten Herbst….
Sonntag, 14. September 2014
Renovierung Teil 5
Nachdem nun auch
das Treppengeländer geschafft ist, was uns ein ganzes Wochenende gekostet hat,
kann es nun weitergehen mit dem letzten Akt und der Wurzel allen Übels, die Küche…
Zu allererst muss
sie leer gemacht werden und fuer den „Abriss“ vorbereitet werden. Das dauert schon
ein wenig und bei der Gelegenheit haben wir dann auch unsere Befürchtung bestätigt
bekommen das die Fliesen wirklich um die Möbel herum gelegt wurden… Gut das wir
im Voraus geplant hatten und neue Fliesen besorgt hatten.
Auch ansonsten
gab es interessante Einblicke in die „Leichtbauweise“ unseres Hauses. So hat
sich auch meine schlimmste Befürchtung bestätigt, das dieses Haus keinerlei
Isolierung besitzt – ist die Rigipsplatte
einmal raus, schaut man direkt aufs Mauerwerk.
Ja und die Art
und Weise wir der Klempner schweißt / lötet war auch weniger erbaulich für mich
zumindest – man hält einfach mal mit der Flamme auf das Rohr, egal das das Rohr
auf dem Holzrahmen aufsitzt. Das Holz vor der Hitze schützen? Braucht kein
Mensch, mal ein wenig Wasser draufspruehen reicht….
Und wo wir schon
beim Klempnern sind. Das Waschbecken in der Waschküche war auch ein paar Zentimeter
zu Groß, so das Waschmaschine und Trockner nicht nebeneinander reinpassen, also
dachte ich, alles kein Problem wir fragen die Jungs von der Kuechenfirma das
sie mal eben das Waschbecken austauschen, kann ja kein großes Ding sein… Also
zum Baumarkt gefahren ein etwas schmaleres Becken besorgt und den Installateur
gebeten das mal eben auszutauschen. Der war auch gerne bereit das zu tun,
allerdings wäre es etwas mehr Aufwand als wir denken und ob wir denn die
passenden Kacheln haben? Er zeigte uns dann, das a) der Rand des Waschbeckens
unter die Kacheln gelegt wurde und b) der untere Rand des Waschbeckenstaenders
in den Boden einbetoniert ist und das das alles zu entfernen und zu Kacheln
schon etwas zeitaufwändig wäre. Dafür sei aber die Rückseite des Beckens nicht
gekachelt… Wir haben es trotzdem gemacht und es sieht auch halbwegs ok aus
zumal wir hier ja von einer Waschküche reden… Aber manchmal frage ich mich
schon welche Logik dahinter steckt. Ach ja und der Abfluss des Beckens nach der
Installation ein wenig getropft hat wunderte mich nicht wirklich….
Und zu guter Letzt
war ich dann doch erstaunt, das die Schränke nicht als „Flatpack“ kamen sondern
komplett vormontiert aus Europa…..
Alles in allem
eine interessante Erfahrung….. Viel spass beim Betrachten der Bilder.
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