Sonntag, 1. Juni 2014

Oster Ausflug

Lieber spät als nie hier ein kurzes Update über unseren Osterurlaub. Da Ostern dieses Jahr sehr günstig lag und wir mit nur 3 Tage Urlaub 10 Tage frei bekommen konnten haben wir uns einen etwas längeren Trip gegönnt.
Dieses mal ginges nach Adelaide und Umgebung. Hin ging es nicht entlang der Küste sondern „quer rüber“ was deutlich kürzer war. Zurück ging es via Broken Hill was wir wohl nicht nochmal machen würden da es doch deutlich länger war, lieber den selben weg 2 mal fahren… Adelaide an sich ist finde ich ein schönes kleines Städtchen, nicht zu groß nicht zu klein. Auch Adelaide ist nah am Meer gelegen, hat aber leider keinen so schönen Hafen wie Sydney. Dafür gibt es aber deutlich mehr Weinregionen direkt vor der Haustür. Und die meisten davon haben wir auch heimgesucht.  Angefangen mit den Adelaide Hills über das berühmte Barossa Valley und McLaren Vale und zu guter Letzt Clare Valley.
Da wir wussten das Barossa Valley ziemlich touristisch ist und außerdem in der Hand der großen Weinhersteller ist, entschieden wir uns den Schwerpunkt und eine professionell geführte Wine tasting Tour in McLaren Vale zu machen was denke ich eine gute Entscheidung war, denn wir haben viele kleinere Winzer gesehen und probiert, hinzu kommt das McLaren Vale auf der Fleurie Halbinsel liegt, was landschaftlich sehr sehr reizvoll ist.
Eine Nacht haben wir auch im Barossa verbracht was auch schön war aber wie befürchtet sehr touristisch und mit den ganz großen winzereine nicht ganz so toll.
Clare Valley hingegen ist mehr eine Weißwein Region und dort haben wir eines der Ältesten Weingüter besucht „7 Hills“ welches ein Kloster ist und soweit das einzige wirklich alte Weingut ist das ich bisher in Australien gefunden habe. Außerdem haben wir noch das Weingut besucht von dem wir unseren Hochzeitswein hatten, leider gab es unseren Jahrgang nicht mehr…

Alles in allem ein sehr schöner Urlaub mit viel Fahrerei und viel Landschaft. Besonders schön fand ich die Mischung aus Küste und „Weinberg“ auf der Fleurie Halbinsel. Und ja nicht zu vergessen Hahndorf das „Deutsche“ Dorf. Gefallen hat es uns schon ganz gut, nur besonders deutsch fand ich es nicht. Ein paar Fachwerkhaeuschen und ganz ganz viele Deutschlandfahnen machen nicht wirklich ein deutsches Dorf. Aber schön war es, weil es aufgrund der Größe und der alten Häuser eine schöne Atmosphäre hatte – für jemanden der jetzt schon länger in Downunder ist, ein schöner Anblick, da darf es auch mal ein wenig touristisch sein….

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